Abnehmen bei Kaninchen heißt gesunde Ernährung

Abnehmen bei KaninchenDas Abnehmen bei Kaninchen beinhaltet meist eine komplette Umstellung der Ernährung. Die von der Futtermittelindustrie angebotenen Pellets und Fertigfutter werden in zu großen Mengen von den beliebten Langohren gefressen. Im Magen quellen sie dann auf und können nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Ein zu hoher Energiegehalt der Fertignahrung, der wie bei Hunden, Katzen und anderen Haustieren höchstens benötigt wird, wenn Junge vorhanden sind oder Kaninchen draußen überwintern, trägt ebenfalls dazu bei, dass sich Fettpolster bilden. Auch die meist quietschbunten Leckerlis und Knabberstangen in XL sind nicht gerade eine artgerechte Ernährung und machen sich ebenfalls in Fettpölsterchen bemerkbar, sodass das Kaninchen meist nur noch liegt und an Spielen und fröhliches Hakenschlagen nicht mehr zu denken ist.

Gesundes Futter führt zum Abnehmen bei Kaninchen

Eigentlich sollte sich die Ernährung von Zwergkaninchen nicht grundlegend von der Ernährung der Wildkaninchen unterscheiden. Heu in unterschiedlichen Zusammensetzungen, Grünfutter in Form von Wiesengräsern und Wiesenkräutern wie Löwenzahn, Sauerampfer usw. aber auch Möhrengrün, Kohlrabiblätter, Küchenkräuter etc., Gemüse und Zweige von Birke, Hasel, Johannisbeere, Apfel gehören dazu. Wasser sollte immer frisch und in ausreichender Menge vorhanden sein. Bei einer großen Gruppe achten sie auf eine ausreichende Anzahl von Futterstellen, sodass sich alle Kaninchen entspannt bedienen können. Leckerlis gibt es in Form von Obst und Flocken (Gerste, Hafer etc.). 1 bis 2 Teelöffel fetthaltiger Körner z. B. Sonnenblume und Sämereien wie Leinsamen, Fenchelsamen usw. pro Woche decken den Energiebedarf und versorgen das Kaninchen mit Fettsäuren.

Eine Umstellung der Ernährung erfordert Zeit, da sich die Kaninchen nur langsam an neues Futter gewöhnen und es nicht zu gesundheitlichen Problemen während einer Umstellung kommen soll.

Abnehmen bei Kaninchen viel Futter zur Verfügung stellen

Es hört sich erstmal paradox an, handelt es sich jedoch um das richtige Futter, sollten sich Kaninchen, die eigentlich rund um die Uhr immer mal wieder fressen, jederzeit bedienen können. Besonders Heu regt die Verdauung an und sollte ständig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Da die Kaninchen, wenn sie gesund sind, das Heu selektieren und von sich aus schlechte oder giftige Bestandteile liegen lassen, sollten sie das Heu immer nachfüllen. Auch Grünfutter und Gemüse, dass nach Möglichkeit aus vielen unterschiedlichen Sorten zusammengesetzt ist, sollte permanent verfügbar sein. Mehrere Portionen über den Tag verteilt (es sollte immer etwas übrig bleiben) verhindern, dass das Gemüse heruntergeschlungen wird und zu Darmproblemen führt. Dabei muss es nicht mal exotisch und ausgefallen sein, sondern abwechslungsreich und in einer bestimmten Reihenfolge ist die beste Lösung. Bei neuen Sorten gewöhnen sie ihr Kaninchen langsam und mit kleinen Mengen an die Umstellung.

Das gehört nicht zur gesunden Ernährung

Hartes Brot hilft den Kaninchen nicht die Zähne abzuwetzen, die ja bekanntlich ein lebenlang wachsen. Besser sind da die oben genannten Zweige. Auch die Gabe von Gräsern, die Kieselsäure enthalten, nutzen die Zähne ab. Futtermittelzusätze wie Vitamintropfen sind bei artgerechter Ernährung nicht notwendig und nur schlecht für einzelne Tiere dosierbar. Heu, Grünpflanzen und Gemüse decken normalerweise den Vitaminbedarf. Lecksteine können bei Langeweile zu einer Überversorgung und somit ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen.

Richtige Ernährung verhindert das Abnehmen bei Kaninchen

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Radikales Abnehmen bei Kaninchen

Mit einer Wasser-Heu-Diät können sie ihr Kaninchen auf eine erste Radikal-Diät setzen. Allerdings sollten sie darauf achten, dass sie diese nicht übertreiben. Lassen sie ihr Kaninchen vorher durch einen Tierarzt durchchecken und fangen sie dann langsam an wieder einzelne Komponenten zuzufüttern. Sollten Erkrankungen bei ihrem Kaninchen vorliegen, sollten sie ebenfalls während der Nahrungsumstellung bei Problemen einen Tierarzt aufsuchen und das Nahrungsmittel, wodurch die Probleme entstanden sind, erst mal wieder absetzen. Abnehmen bei Kaninchen benötigt seine Zeit!

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